Immunologischer Bluttest

- zur Abklärung von immunsystemschädigenden Herden oder Infektions-belastungen. Im Blut jedes Menschen sind als Folge früherer Erkrankungen zelluläre Antikörper vorhanden, die durch einen Bluttest sichtbar gemacht werden können.

Für den Test werden aus der Vene ca. 2ml Blut entnommen und mit 10 verschiedenen Testmitteln kombiniert – 1 Tropfen Blut, 1 Tropfen Testmittel. Das jeweilige Testmittel, das als Antigen wirkt, löst im Blut eine Zusammenballung von Blutbestandteilen aus (Antigen-Antikörper-Reaktion). Der Grad der Zusammenballung ist gleichzeitig ein Anhaltspunkt für die Höhe des Antikörpertiters und liefert somit wichtige Therapiehinweise.

Getestet werden unter anderem das arterielle und venöse Gefäßsystem, die Allergieneigung, eine rheumatische Disposition, die Bindegewebsbelastung, potentielle Herde im Kopf- oder Körperbereich sowie bestimmte Schwächen im Immunsytem durch nicht vollständig auskurierte Infektionen.

Herd- und Störfeldsuche

Oft beschäftigen unbemerkte Entzündungen das Immunsystem und schwächen es kontinuierlich. Die häufigsten so genannten Herde befinden sich im Zahn-, Kiefer- Mandel- oder Rachenbereich sowie in den Nebenhöhlen. Teilweise sind auch andere Organe wie Blinddarm, Dickdarm, Eierstöcke, Leber, Nieren oder Prostata betroffen.

Der Herdtest ermöglicht das Auffinden dieser latenten Störfelder und damit auch ihre Behandlung und Ausschaltung.